ausBildung wird Integration

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Übergeordnete Zielsetzung des Projektes ausBildung wird Integration ist die Unterstützung und Begleitung von jungen Geflüchteten bei ihrer beruflichen und v.a. sozialen Integration sowie die interkulturelle Öffnung der Jugendverbände des KJR. Das Projekt zielt hierbei sowohl auf eine Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung, der Ausbildungsreife als auch auf eine nachhaltige Vernetzung in die lokalen Strukturen der Jugend(verbands)arbeit ab. Das Projekt umfasst 5 Module, die inhaltlich aufeinander aufbauen, jedoch fließende Übergänge sowie zeitliche Überschneidungen haben.

Modul 1 „Einführungsseminar – Wert und Funktion von Ausbildung“

Das Modul 1 stellt den Beginn des Projektes dar und wird auf der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck des KJR durchgeführt.
Neben dem gegenseitigen Kennenlernen sollen eigene Fähigkeiten und Interessen erkannt und weiterentwickelt werden. Durch unterschiedliche Methoden der Kultur- und Spielpädagogik sowie Teamübungen erlangen die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein über eigene Potenziale, Möglichkeiten sowie Zukunftsvorstellungen und ihnen wird der Wert einer Berufsausbildung erfahrbar gemacht.

Modul 2 „Wertebildung und Alltagskompetenz“

Das Modul 2 umfasst bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote und Seminarbausteine für die Zielgruppe der jungen Geflüchteten zu den Themengebieten „Gleichwertigkeit – wie wollen wir miteinander leben?!“, „Let`s talk about money“, „Let`s talk about sex“ und „Erste-Hilfe“. Ferner wird in Kooperation mit der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.) ein Schwimmkurs angeboten.

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Modul 3 "Begegnungsangebote mit Jugendverbänden"

Im Modul 3  dienen niederschwellige Veranstaltungen und Projekte als „Türöffner“, um Kontakte zwischen jungen Geflüchteten und der Nürnberger Jugendverbandsarbeit zu fördern. Auch die gemeinsame Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und Besuchen von Kultureinrichtungen dient der Kontaktförderung und ermöglicht den jungen Geflüchteten gleichzeitig, ihre Umgebung und Umwelt näher kennenzulernen.
Interkulturelle Kompetenzen werden auf beiden Seiten gestärkt und eine Sensibilisierung für das Gegenüber wird geschaffen.

 

 

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Modul 4 "Come together"

Nachdem sich die vorausgegangenen Module auf den Zeitraum des 2. Berufsintegrationsjahres bezogen haben, zielt dieses Modul auf die punktuelle Begleitung in der sich daran anschließenden Überganszeit „Schule-Ausbildung“ für ein weiteres Jahr: Modul 4 „Come together“. Regelmäßige Austauschtreffen, die vom Projektteam initiiert und zu denen neben den jungen Geflüchteten auch interessierte Jugendverbände eingeladen werden, ermöglichen auch nach der Zeit im Klassenverband einen kontinuierlichen Kontakt zueinander. Aktuelle Themen können miteinander besprochen, bedarfsgerechte Unterstützung gewährt und bestehende Kontakte vertieft werden.

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Modul 5 "Vernetzung und interkulturelle Öffnung"

Das erfolgreiche Durchlaufen der vorangegangenen Module mündet im fünften und letzten Modul „Vernetzung und interkulturelle Öffnung“. Nach den bisher eher initiierten Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten kann nun eine eigenständige Vernetzung zwischen den Zielgruppen erfolgen. Je nach Interessen und entstandenen Beziehungen verabreden sich die jungen Geflüchteten mit Mitgliedern der Jugendverbände bzw. nehmen selbstständig an den Angeboten der Jugendverbände teil. Im Laufe der Zeit verstärkt sich die Partizipation der jungen Geflüchteten in den jeweiligen Jugendverbänden durch ein Wachstum ihres freiwilligen Engagements und der Übernahme von ehrenamtlicher Verantwortung.

Projektleitung: Dorothee Dietz
Projektmitarbeiterinnen: Barbara Englert (B11; B2) und Katarina Stein (B5)

Projekt gefördert vom Fachprogramm Integration des Bayerischen Jugendring

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